Charlie Chaplin Zeitreisender benutzt wahrscheinlich nur ein Hörgerät

Ich kann irgendwie nicht glauben, dass die sogenannten so Charlie Chaplin Zeitreisender Geschichte, in der ein Filmemacher namens George Clarke behauptete, er habe einen Zeitreisenden in Form einer Frau entdeckt, die bei der Premiere eines Charlie-Chaplin-Films 1928 (oben rechts) scheinbar mit einem Handy telefonierte, wurde tatsächlich zu einer Sache. Nicht nur ein Internet-Ding, sondern ein echtes Ding, über das große Zeitungen und Fernsehreporter atemlos berichteten, die vorsichtig ihre Skepsis gegenüber der Frau bei der Chaplin-Premiere mit einem Handy äußerten, weil es zu dieser Zeit keine Mobilfunkmasten gab. Wie wäre es mit: Sie war offensichtlich keine Zeitreisende, also warum redest du immer noch davon? Jeder weiss das Der Doktor wird auch nie eine Frau sein.

Aber das Video warf eine Frage auf: Wenn die Frau im Video kein Handy in der Hand hielt, was hielt sie dann? Wir werden es vielleicht nie endgültig wissen, bis wir selbst Zeitreisen entwickeln, zur Chaplin-Premiere zurückkehren und mit Zebras rumhängen, aber eine ziemlich plausible Erklärung ist aufgetaucht mit freundlicher Genehmigung von YouTube-Nutzer WilzStuff: Es ist nur ein Hörgerät. Ein großes, klobiges, altmodisches, kohlenstoffverstärktes Hörgerät.



1924 patentierte Siemens ein kompaktes, für Tascheninstrumente geeignetes Carbon-Mikrofon/-Verstärkergerät im Taschenformat (oben links in Aktion zu sehen), das ihre Website beschreibt wie folgt:

Ein grundlegendes Patent

Der von Siemens patentierte Carbon-Verstärker spielte zeitweise eine große Rolle in der Hörgerätetechnik und steigerte die Lautstärke von Hörgeräten deutlich.

Die vom Kohlemikrofon gesteuerte elektrische Energie wurde dem Empfänger nicht direkt zugeführt. Es trieb zuerst die Membran eines elektromagnetischen Systems an, das mit einer Karbongranulatkammer verbunden war. Über diese Kammer wurde Strom von der schwingenden Diaphragmaelektrode zur feststehenden Elektrodenplatte übertragen.

Der verstärkte Strom erzeugte mechanische Schwingungen in der elektromagnetischen Hörmembran, die dann als Schall auf das Ohr übertragen wurden.

Scheint sicherlich plausibler als ein zeitreisendes Handy. Wenn man aus all dieser Dummheit eine leicht ernste Lehre ziehen kann, dann ist es, dass sich die Technologie so schnell ändert, dass Geräte nach wenigen Generationen nicht mehr wiederzuerkennen sind. In unserer Zeit der winzigen, unsichtbaren Hörgeräte im Gehörgang würde sich niemand mit einem Hörgerät in Handygröße abfinden, aber zu dieser Zeit müssen sie Hörgeschädigten wie ein Wunder vorgekommen sein.

Zum Vergleich das Original-Zeitreisenvideo von Charlie Chaplin:

(h/t WilzStuff )